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Verpackungen

  • In den vergangenen drei Jahren erforschten das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) und die Montanuniversität Leoben (MUL) zusammen mit 23 Unternehmen im Projekt „flex4loop“ Lösungen für eine nachhaltige Verpackungskreislaufwirtschaft.

  • Mehrwegsysteme gelten schon lange als ein wichtiges Element zur Reduzierung der Abfallproblematik. Wirklich etabliert haben sie sich im Consumerbereich aber nur bei Getränkeflaschen. Immer wieder gibt es daher Versuche, auch für andere Verbrauchsprodukte ein entsprechendes System einzuführen. Mit Zerooo unternimmt die Sea me GmbH nun einen Versuch, ein Mehrwegsystem für Kosmetik und Drogerie zu etablieren. Durch die PPWR ist die Gelegenheit günstig.

  • Bettina Hoffmann, Parlamentarische Staatssekretärin im BMUV, hat heute in Berlin eine Garantieerklärung der Arbeitsgemeinschaft gewerblich genutzter PPK-Verpackungen (AGEPA) entgegengenommen. In der Erklärung verpflichten sich die deutschen Branchenverbände der Verpackungshersteller, das hohe Niveau bei der Wiederverwertung von Transportverpackungen aus Papier, Pappe und Karton (PPK) beizubehalten und weiter zu verbessern. Bis 2030 soll die stoffliche Verwertungsquote von derzeit neunzig auf 95 Prozent steigen. Ein jährlicher Bericht der AGEPA soll das BMUV über die Einhaltung der Ziele informieren.

  • Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat mehrere Klagen gegen Einordnungsentscheidungen der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) abgewiesen. Die Kläger hatten die Systembeteiligungspflicht ihrer Verpackungen für Lebensmittel und Produkte der Bauchemie sowie von zwei Gebrauchsgegenständen beanstandet. In erster Instanz bestätigte das Gericht nun die Einordnung der ZSVR auf Basis der typisierenden Gesamtmarktbetrachtung des Katalogs.

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  • Das Verwaltungsgericht Köln hat die Klage eines Unternehmens aus dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) gegen einen Einordnungsbescheid der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) abgewiesen. Es bestätigte erstinstanzlich, dass Permanenttragetaschen systembeteiligungspflichtige Verpackungen sind. Dabei ist es irrelevant, aus welchen Materialien sie bestehen, welches Unternehmen sie wo verkauft und wie Käufer*innen sie neben dem Gebrauch zur Mitnahme der erworbenen Waren verwenden.

  • Die EU-Verpackungsverordnung sorgt in den kommenden Jahren für zahlreiche Neuerungen am europäischen Verpackungsmarkt. Um diese fristgerecht und effizient zu meistern, ist ein einheitliches und transparentes Management von Verpackungsdaten essenziell. Daher haben sich im Rahmen der „Initiative digitale Verpackungstransformation“ Vertreter*innen des Einzelhandels u.a. von Unternehmen der Schwarz Gruppe und SPAR sowie Kreislaufwirtschaftsexpert*innen der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und von PreZero erstmals an einen Tisch gesetzt. Ziel ist es, einheitliche Standards für Verpackungsdaten in Deutschland und Österreich zu erarbeiten und sie in weiterer Folge in ganz Europa zu etablieren. Gegründet wurde die Initiative von PreZero und der Packaging Cockpit GmbH.

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  • Müller’s Mühle, Be- und Verarbeiter von Linsen, Erbsen und Bohnen sowie Getreideprodukten wie Couscous und Bulgur, unterstützt die Einführung eines neuen Mehrwegsystems im Lebensmitteleinzelhandel. Müller’s Mühle hat dazu eine Kooperation mit CU Mehrweg gestartet, einem Start-up aus Mannheim, das in einer Pilotphase Mehrwegverpackungen aus Kunststoff vor allem für trockene Produkten wie Hülsenfrüchte testet.

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