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Nachhaltigkeit

  • In Deutschland ist der Prozess des „Greenings“ der Wirtschaft bereits weit vorangekommen. „Wir benötigen heute deutlich weniger Rohstoffe und Energie und stoßen weniger Schadstoffe aus als noch vor zehn Jahren, um die gleichen Erträge zu erwirtschaften“, heißt es im „Memorandum für eine Green Economy“, vom BMU und BDI.

  • Für Kommunen, bei denen Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda steht, hat das Umweltbundesamt (UBA) einen „argumentativen Kompass“ erstellt. Der Handlungsleitfaden „Kommunen gehen voran – gehen Sie mit!“ richte sich gezielt an Einsteigerkommunen, so das UBA.

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  • Die aktuelle wirtschaftliche Lage wird von 64 Prozent der mittelständischen Industrieunternehmen als sehr gut eingeschätzt. Allerdings rechnen sie mit einer spürbaren Verschlechterung: Für die nächsten sechs Monate gehen nur noch 37 Prozent der Unternehmen von einer positiven Entwicklung aus, auf Jahressicht sogar nur noch 27 Prozent. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Mittelstandspanels des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

  • „Biokunststoffe stehen an der Schwelle zur Massenproduktion.“ Das erklärte Maurits van Tol, DSM Bio-based Products & Services, in seiner Eröffnungsrede bei der European Bioplastics Konferenz in Berlin. Großanlagen mit ihren optimierten Kostenstrukturen eröffneten neue Wege in den Markt. „Der weltweite Marktdurchbruch von Biokunststoffen, auf den wir alle gewartet haben, ist nahe.“

  • EUROPEN hat ein Grünbuch zum Thema “Verpackungen und Nachhaltigkeit” vorgelegt. In einem offenen Dialog sei zwischen den diversen Stakeholdern über die Rolle der Verpackungen in der Gesellschaft diskutiert worden, so die European Organization for Packaging and the Environment. Das Papier komme zu dem Schluss, dass Verpackungen Teil der Lösung auf dem Weg zu einer ressourceneffizienten Gesellschaft seien.

  • Das EU-Parlament hat am Dienstag den Initiativ-Bericht zu einer europäischen Rohstoffstrategie angenommen. Berichterstatter ist der grüne EU-Abgeordnete Reinhard Bütikofer, stellvertretender Vorsitzender und industriepolitischer Sprecher seiner Fraktion. „Damit sendet es ein klares Signal für die künftige Rohstoffpolitik der EU“, zitiert das Internet-Nachrichtenportal Euractiv Bütikofer. Das Parlament spricht sich unter anderem dafür aus, „den Recycling-Sektor zu fördern und zu stärken“.

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  • „Die Pfandsysteme für Mehrwegflaschen und für Einweg-Getränkeverpackungen erweisen sich im Vergleich zur Sammlung von Einweg-Getränkeverpackungen in sogenannten dualen Systemen („Grüner Punkt“) als nachhaltiger.“ Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Mehrweg- und Recyclingsysteme für ausgewählte Getränkeverpackungen aus Nachhaltigkeitssicht“, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC für die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erstellt hat.

  • Die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) hat ihren Umweltrechner überarbeitet. Für den Nutzer würden die komplexen Ergebnisse einer umfassenden Ökobilanz anwendbar, wie die Stiftung mitteilt. Der Umweltrechner vergleiche die Umweltauswirkungen, die durch den Transport von Obst und Gemüse in verschiedenen Verpackungssystemen entstehen. So könne jedes Handelsunternehmen seinen eigenen Beitrag zur Umweltentlastung beim Transport von Obst und Gemüse berechnen.

  • Die Anfang März vorgelegte neue Wettbewerbsstrategie der EU-Kommission zur Vorbereitung der europäischen Wirtschaft auf das nächste Jahrzehnt eröffnet auch der Recyclingindustrie neue Chancen, und wird daher von der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) ausdrücklich begrüßt.

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