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E-Schrott

  • Durch das Wegwerfen von Elektro- und Elektronik-Geräten kommt es in Großbritannien zu einer Recycling-Lücke. Das hat das britische Waste & Resources Action Programme (WRAP) in einer neuen Studie festgestellt. Ein Viertel der gebrauchten E-Geräte, die die Konsumenten über Sammlungen oder auf Recyclinghöfen entsorgen, könnte wiederverwertet werden. Das würde einen Bruttowert von 220 Millionen Britischen Pfund (etwas mehr als 262 Millionen Euro) entsprechen, betont WRAP.

  • Die E-Schrott-Industrie wird auch im kommenden Jahrzehnt auf ihrem steilen Wachstumspfad bleiben. Vermutlich sogar noch länger. Das erwarten die Markt- und Industrieanalysten von ReportsnReports in ihrem neuen Bericht “E-Waste Recycling and Reuse Services Worldwide“. Allein die Abfallsammlung werde sich bis 2020 mehr als verdreifachen.

  • Die rote Sammelbox für Elektrokleingeräte und Energiesparlampen des Hamburger Unternehmens take-e-way hat beim Rennen um den Signal-Iduna-Umwelt- und Gesundheitspreis 2011 den zweiten Platz belegt. Damit erhält das kostenlose Rücknahmesystem 4.000 Euro.

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  • Die US-amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) versetzt mit ihrer Ausdrucksweise die Schrott-Recyclingbranche in Alarmstimmung. Das Institute of Scrap Recycling Industries (ISRI) warnt vor der Umsetzung der EPA-Regel, die Vorschriften für das Recycling gefährlicher Abfälle möglicherweise auch auf das Metallschrotte, geshredderte Computer-Platinen oder Ähnliches auszudehnen. Dieses könnte ernste Auswirkungen auf die Schrott-Recycling-Industrie haben.

  • Der Entsorgungsdienstleister Zentek hat sein Online-Informationsangebot um ein Europaportal erweitert. Das frei zugängliche Portal ist in die bestehende Webseite des Gemeinschaftsunternehmen integriert. Es biete grundlegende Informationen über die abfallrechtlichen Bestimmungen in Europa, wie Zentek sagt. Interessierte fänden zu jedem Land die entsprechenden Regelungen für die Bereiche Elektro-Altgeräte, Verpackungen und Batterien.

  • Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz hat dazu aufgerufen, alte Mobiltelefone nicht im Hausmüll zu entsorgen. Mehr als 70 Millionen davon lägen nach neuesten Schätzungen in deutschen Haushalten und landeten oft in der Mülltonne. Im Umweltministerium ließ Reinholz heute eine Sammelkiste für gebrauchte Handys aufstellen. Die Sammlung unterstütze die Initiative „Handys für die Umwelt“, getragen von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom, wie das Landesumweltministerium erläutert.

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  • Auf dem Deutschen Nachhaltigkeitstag 2011 wurde auch ein bvse-Mitgliedsunternehmen gewürdigt. Die Adamec Recycling GmbH gehöre laut Jury des Nachhaltigkeitspreises zu Deutschlands nachhaltigsten Initiativen. Das Unternehmen aus Fürth wurde für sein umwelt-, gesundheits- und ressourcenschonendes Verfahren zur Aufbereitung von Elektrogeräten geehrt. Das hat der bvse jetzt mitgeteilt, der in diesem Jahr erstmals den Deutschen Nachhaltigkeitstag unterstützt hat.

  • Seit Ende 2008 ist die Scholz AG gleichberechtigter Partner von Lars Gröger bei der Rohstoffverwertung Gröger GmbH & Co. KG, womit die Unternehmenslenker Erwin und Lars Gröger damals den Weg für die weitere Entwicklung geebnet haben. Seit dem 1. August hat Lars Gröger nun die Rolle seines Vaters übernommen und ist neben Siegfried Wick weiterer Geschäftsführer. Erwin Gröger wird den Angaben zufolge weiterhin beratend für die Unternehmensgruppe tätig sein.

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