Die chinesische Rohstahlproduktion wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht die Schwelle von 500 Millionen Tonnen überschreiten. Davon geht der bedeutendste heimische Stahlerzeuger Baosteel Group aus.
Die chinesische Rohstahlproduktion wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht die Schwelle von 500 Millionen Tonnen überschreiten. Davon geht der bedeutendste heimische Stahlerzeuger Baosteel Group aus.
Der chinesische Stahlproduzent Baosteel hat Medienberichte dementiert, wonach er ein Gebot für den Minenkonzern Rio Tinto mir Sitz in London erwägt. Man beobachte lediglich die Entwicklung, die das Gebot des australisch-britischen Rohstoffkonzerns BHP Billiton ausgelöst hat, da Stahl- und NE-Metall-Industrie weltweit davon beeinflusst würden. Rio-Chef Tom Albanese sagte unterdessen zum Nachrichtendienst „Dow Jones“, das BHP-Vorhaben sei „zum Scheitern verurteilt“.
Die staatliche chinesische Sinosteel Corp hat die Genehmigung vom Staatsrat für ihren Börsengang erhalten. Das Vorhaben bedürfe allerdings noch der Genehmigung der Finanzaufsicht, sagte ein Vertreter des Stahlkonzerns laut dem Nachrichtendienst „Dow Jones“. Der Konzern hat bislang noch keine Aussagen zum geplanten Emissionserlös gemacht.
Rio Tinto wird bei einem angemessenen Gebot möglicherweise doch mit einem chinesischen Stahlunternehmen über eine Übernahme verhandeln. Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ online schreibt, ist der britisch-australische Rohstoffkonzern bei einer Offerte über 200 Milliarden US-Dollar aus China
nicht abgeneigt, zu verhandeln.
Die Shanghai Baosteel Group Corp hat mit der Companhia Vale do Rio Doce (CVRD) ein Joint Venture gegründet, das in Brasilien ein Werk mit einer Jahreskapazität von 5 Millionen Tonnen Brammen errichten soll.
Baosteel, in diesem Jahr 500 Millionen Tonnen Metall produzieren. Die Nettoausfuhren werden zwischen 50 und 60 Millionen Tonnen Stahl liegen, sagte er während der Einweihung eines Joint Ventures mit der Cia Vale do Rio Doce (CVRD) in der brasilianischen Küstenstadt Vitoria.
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