Newsarchiv
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Die Update Texware GmbHwird ab April 2025 offizieller Partner im Recycling-Atelier Augsburg. Die Software macht Materialflüsse transparent und ermöglicht eine effiziente Steuerung von Ressourcen. Die Kooperation ist Grundlage für eine datengetriebene Kreislaufwirtschaft.
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Chemisches RecyclingPolitik
Verbände lehnen Kommissionsvorschlag zur Massenbilanzierung von Dual-Use-Stoffen ab
Der BDE, der bvse und der VOEB sprechen sich entschieden gegen den neuen Kommissionsvorschlag für die Fuel-use-exempt-Methode mit sogenannten „Dual-Use“-Stoffen aus. Dieser Vorschlag, der im Februar 2025 vorgelegt wurde und Teil des Durchführungsrechtsakts zur Einwegkunststoffrichtlinie (EU) 2019/904 (Single-Use Plastic Directive, SUPD) ist, birgt erhebliche Risiken für eine korrekte Massenbilanzierung im chemischen Recycling und das Level-Playing-Field des Rezyklatmarkts.
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Der Österreichische Baustoff-Recycling-Verband (BRV) möchte im Sinne der österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie, die die Einsparung von Primärressourcen fordert, die Recyclingquote heben. „Eine Verdopplung der Recyclingquote von derzeit gut 10 % auf 20 %, bezogen auf die abgebauten Mineralrohstoffe, ist machbar – allerdings bedarf es dazu eines raschen Abfallendes für Aushubmaterialien, die zu Recycling-Baustoffen aufbereitet werden können“, betont DI Mag. Dr.mont. Thomas Kasper, Vorsitzender des BRV. Derzeit werden an die 80 % aller Aushübe deponiert statt aufbereitet. Ein Potenzial, das sich leicht heben ließe, wenn ein leicht vollziehbares Abfallende für Bodenaushub vom Ministerium in Kraft tritt.
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Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (bbs) hat zum fünften Mal seit 2012 seine Studie zur Nachfrage nach Primär- und Sekundärrohstoffen der Steine-Erden-Industrie in Deutschland vorgelegt. Unter dem Titel „Rohstoffnachfrage 2045 – Ressourcen sichern, Zukunft bauen“ zeigt die Analyse, dass auch in den kommenden zwei Jahrzehnten erhebliche Mengen mineralischer Rohstoffe wie Kies, Sand, Naturstein, Ton und Industrieminerale benötigt werden – und welchen Beitrag Sekundärrohstoffe leisten können. Ergänzend dazu hat der Verband ein Rechtsgutachten veröffentlicht, um konkrete Maßnahmen zum Abbau bürokratischer Hürden bei der Rohstoffgewinnung aufzuzeigen.
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Die Landbell Group und PureCycle Technologies wollen beim Recycling von Polypropylen (PP)-Abfällen in hochreines, recyceltes PP zusammenarbeiten.
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Der Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH hat die Verträge von Dr. Andreas Kamm und Philip Wolters als Geschäftsführer der Zeppelin Baumaschinen GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2026 für weitere fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2030 verlängert.
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Im Herbst 2013 gründete Harald Hoffmann gemeinsam mit Manuel Lindner, Eigentümer der Lindner-Gruppe, die Lindner Washtech. Aus der Vision Gesamtlösungen für die Aufbereitung von Kunststoffen zu konzipieren, entwickelte sich das Unternehmen – zunächst unter seiner alleinigen Führung – zu einem der wichtigsten Akteure im Kunststoffrecycling, an dem sich 2023 die Erema Group beteiligte. Zum 1. Januar 2025 übernahm Georg Krenn die alleinige Geschäftsführung der Lindner Washtech. Harald Hoffmann bleibt mit seinem Know-how als Senior Advisor Global Sales ein fixer Bestandteil des Unternehmens.
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Der bvse freut sich über eine starke Repräsentation in den neu gewählten Gremien des europäischen Recycling-Dachverbandes EuRIC. Neben der Wahl von bvse-Präsidiumsmitglied Sebastian Will als Vizepräsident und Schatzmeister in das geschäftsführende Präsidium von EuRIC, wurden bei den Wahlen am 25. und 26. März in Brüssel vier weitere bvse-Vertreter in bedeutende Positionen innerhalb der EuRIC-Fachsparten berufen.
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2014 übernahmen die Umweltdienste Kedenburg eine Sortieranlage für Kunststoffverpackungen auf dem Gelände eines ehemaligen Zementwerks in Beckum. Zehn Jahre später errichtete die Beckum Kunststoff Recycling GmbH, eine Kooperation mit der Otto Graf GmbH, an diesem Standort eine zweite Anlage. Wo früher Kohle für die Zementherstellung gelagert wurde, entstehen heute nachhaltige Kunststoffrezyklate.
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Wir neigten in letzter Zeit dazu, eisenindustrielle Entwicklung durch Fantasie zu ersetzen. Spezialisten hatten den Mund zu halten, Fachleute wurden nicht gehört. „Experten“ hatten Konjunktur. Ab nächstem Jahr wird es auch rohstoffseitig ernst und danach immer ernster. Narrative (früher: Märchen) entpuppen sich als solche. Unreflektierte Annahmen für die wenigen in Deutschland zukunftsfähigen Hochleistungs-Eisenprodukte laufen in Sackgassen.
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Anlässlich eines Standortbesuchs am Hauptsitz des Unternehmens Werner & Mertz in Mainz haben Anja Siegesmund, geschäftsführende Präsidentin des BDE, und Inhaber Reinhard Schneider konkrete Maßnahmen zum Hochlauf der Kreislaufwirtschaft in Deutschland und Europa gefordert. Dabei stand nicht nur der Ausbau moderner Recyclingtechnologien, sondern auch der Schutz des Binnenmarktes und die Stärkung des Industriestandorts im Mittelpunkt.
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Circular Economy gilt als Schlüssel für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit, doch in der Messebranche ist sie bislang kaum etabliert. Das soll sich ändern: Mit dem Forschungsprojekt „Kreislaufwirtschaft in der Messewirtschaft“ (KRIDEM) entwickelt die Hochschule Osnabrück Ideen für kreislaufwirtschaftsfähige Messestände und eine nachhaltige Messewirtschaft. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben mit rund 150.000 Euro.