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Krone erster Fahrzeughersteller im Azur-Netzwerk

Der Trailerhersteller Krone hat sich dem Netzwerk Allianz Zukunft Reifen (AZuR) angeschlossen.
Krone erster Fahrzeughersteller im Azur-Netzwerk
(v.l.n.r.): Philipp Sander (Krone-Nachhaltigkeitsmanager), Krone-Geschäftsführer Ralf Faust, Christina Guth (AZuR-Netzwerk-Koordinatorin) und Thorsten Schuckenböhmer (ECR Solutions) verkündeten auf dem Krone-Messestand der IAA Transportation 2024 den Beitritt des Trailerherstellers zum AZuR Netzwerk. Copyright: Krone.
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Reifen sind nicht nur eine der zentralen Verschleißkomponenten von Trailern, sondern auch das zentrale Element, welches Fahrzeug und Straße miteinander verbindet. Der Einfluss der Bereifung auf den Kraftstoffverbrauch und den CO₂-Ausstoß ist dabei erheblich. Dank Digitalisierung und partnerschaftlicher Zusammenarbeit eröffnen sich heute neue Möglichkeiten, die Kreislaufwirtschaft für Reifen nachhaltig und effizient zu gestalten.

„Wir sind davon überzeugt, durch das AZuR-Netzwerk, dessen Wissen sowie durch offenen und innovativen Austausch mit den Partnern die Nachhaltigkeit in der Transportbranche gemeinsam vorantreiben zu können. So können Entscheidungen herbeigeführt und Lösungen entwickelt werden – für eine nachhaltigere und wirtschaftlichere Transportwirtschaft“, so Krone-Geschäftsführer Ralf Faust.

Auf dem Krone Messestand der IAA Transportation 2024 wurde der Beitritt des Trailerherstellers zum AZuR-Netzwerk offiziell bekannt gemacht. Im Rahmen der IAA präsentierte Krone zudem als erster Trailerhersteller seinen eigenen runderneuerten Reifen, den Krone R:Tyre. Dieser Reifen spart im Vergleich zu einem Neureifen zwei Drittel der Rohstoffe, 60 Prozent CO₂-Emissionen sowie 50 Prozent Energie ein.

AZuR präsentierte der Transport- und Logistikbranche in Hannover runderneuerte Nfz-Reifen (für alle Achsen) als Lösung zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und Betriebskosten im Straßengüterverkehr. Runderneuerte bieten erwiesenermaßen dieselbe Qualität, Sicherheit, Laufleistung und Performance wie vergleichbare Neureifen. Sie haben zudem eine deutlich bessere Ökobilanz und erreichen ein besseres Leistung-Kosten-Verhältnis.

Um die Runderneuerungsquote signifikant steigern zu können, muss bereits bei der Neureifenherstellung auf die Qualität der Karkassen geachtet werden. Es muss eine Lösung entwickelt werden, um runderneuerungsfähige Altreifen effizient zu identifizieren. Dazu leistet die TH Köln im Rahmen eines Project Workshops einen wertvollen Beitrag, der am AZuR-Stand auf der IAA vorgestellt wurde. Die Zielsetzung besteht darin, Prüfkriterien und Analysemethoden für die schnelle, zuverlässige Beurteilung der Runderneuerungsfähigkeit von Altreifen zu entwickeln.

Karsten Küwen, Geschäftsführer bei ECR Solutions und Leiter Service Excellence bei Krone Trailer, ergänzt: „Bereits heute arbeiten wir erfolgreich mit verschiedenen Partnern des Netzwerks zusammen, um einen ganzheitlichen Prozess vom Reifenwechsel bis hin zur Vermarktung der runderneuerten Reifen abzubilden, etwa über unseren Online-Shop oder durch alternative Recyclingverfahren. Der Beitritt zum AZuR-Netzwerk ist für uns der logische nächste Schritt, um noch weitergehende Lösungen zu entwickeln.“

Quelle: Azur

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