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FH-Student forscht zur Verbesserung der Kompostqualität

Die Umweltdienst Burgenland GmbH und der FH Burgenland Student Christoph Koglbauer entwickelten die Möglichkeit, den Kunststoffanteil im Kompost zu reduzieren. Die geplante Vorgabe – maximal. 15 cm2 Plastik pro Liter Kompost – wurde erreicht.
FH-Student forscht zur Verbesserung der Kompostqualität
Im Prototypen des Studenten kommen unter anderem Siebe zum Einsatz. Copyright: FH Burgenland
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Die Umweltdienst Burgenland GmbH in Großhöflein ist unter anderem für die Biotonnensammlung der Bezirke Eisenstadt und Mattersburg zuständig und verarbeitet jährlich rund 14.000 Tonnen Bioabfall aus der Biotonne, Grünschnitt, Laub und andere Bioabfälle aus der Region zu Kompost und Erde. Vor allem die Abfälle aus der Biotonnensammlung sind leider oft mit Kunststoff-Fehlwürfen wie Plastiksäcken oder anderen Kunststoffverpackungen versetzt. Dies bringt Nachteile mit sich. Zum einen ist der Verkauf von qualitativ einwandfreiem Kompost mit der Verpflichtung verbunden, den Kunststoffeintrag in die Natur so gut wie möglich zu verringern. Zum anderen muss die geplante gesetzliche Vorgabe von max. 15 cm2 Kunststofffolien pro Liter fertigem Kompost eingehalten werden.

Die Umweltdienst Burgenland GmbH fand im Department Energie & Umwelt der FH Burgenland einen Partner, um dieses Projekt weiter voranzutreiben. Student Christoph Koglbauer widmete seine Projektstudie im Rahmen seiner Bachelorarbeit aus dem Studiengang Energie- und Umweltmanagement dem Thema. Der erste Prototyp wurde von ihm weiterentwickelt und durch eine Vielzahl von Versuchen überprüft. Er kommt mittlerweile in Großhöflein zum Einsatz.

Aus seinem Studium kamen Koglbauer dabei seine Kenntnisse aus dem Bereich Umwelttechnik und Analysemethoden zu Gute. „Mein analytisches Vorgehen und die laufende Dokumentation der Prozesse halfen mir, die Abfolge der Kompostierung zu verstehen“, erzählt er. Der Student testete zunächst die bestehenden Trennanlagen und nahm dann Optimierungen vor. Unter anderem ermittelte er die optimale Gebläsestufe der Absauganlage, untersuchte die für das Gerät optimale Kompostmenge und kombinierte die bestehende Anlage noch mit einer Förderbandabsaugung. Ob die Maschine den Freibrief bedeute, weniger auf die eigene Mülltrennung zu achten, verneint er vehement. „Es ist aus vielerlei Gründen wichtig, den Kunststoffanteil im Kompost möglichst gering zu halten. Am besten also kein Plastik in die Biotonne!“

Quelle: FH Burgenland

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