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Studie: Re-Use schont Klima und Ressourcen

Fraunhofer Umsicht hat in einer Studie die Aufarbeitung von PCs und Notebooks durch Interseroh untersucht. Das Ergebnis: Primärressourcen werden eingespart und der Ausstoß schädlicher Klimagase vermindert.
Karl-Heinz Laube, pixelio.de
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Forscher von Fraunhofer Umsicht haben die Aufarbeitung von PCs und Notebooks durch Interseroh detailliert untersucht. In einer Studie bestätigen sie den messbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Bewahrung natürlicher Ressourcen. Als Bezugsgröße wurde die Nutzung eines Notebooks beziehungsweise PCs über 7 Jahre gewählt. Es wird angenommen, dass die Altgeräte nach 3,5 Jahren ausgetauscht werden. Die Aufarbeitung der Geräte verlängert die Nutzung um weitere 3,5 Jahre.

Danach spart die einmalige Wiederverwendung eines gängigen Business-Notebooks 181 Kilogramm Primärressourcen ein. Hierbei berücksichtigt wird auch das tote Gestein, das bei der Gewinnung von Erzen für Metalle oder bei der Erdölförderung als Rohstoff für Kunststoffe anfällt. Zugleich vermindert sich durch die längere Lebensdauer der Ausstoß von schädlichen Klimagasen um 154 Kilogramm. Das entspricht rund 1 100 gefahrenen Kilometern eines durchschnittlichen PKWs. Noch ressourcenschonender ist die Aufbereitung eines PCs. Hier werden durch die verlängerte Lebensdauer 387 Kilogramm Primärressourcen und 229 Kilogramm klimaschädliche Gase eingespart.

„Im Sinne der circular economy ist die Wiederverwendung von Produkten die aus Ressourcensicht beste Möglichkeit, da hier der größtmögliche Wert des Produkts erhalten bleibt. Nach der Wiederverwendung des Geräts kann die zusätzliche Nutzung von Ersatzteilen folgen und dann das Recycling der enthaltenen Wertstoffe“, so Dr. Markus Hiebel aus der Abteilung Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement bei Fraunhofer Umsicht.

Jan Höschel, Leiter Business Center ReUse Interseroh, fügt hinzu:“Durch die längere Lebensdauer der Geräte tragen wir entscheidend dazu bei, dass der Gedanke der Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung auch in der Informationstechnologie Einzug findet.“

Quelle: Fraunhofer Umsicht

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