Mit 38.765 Tonnen (Trockenmasse) wurden mehr als zwei Drittel (70,1 %) des Klärschlammaufkommens stofflich verwertet. 16.381 Tonnen (42,3 %) wurden zu Düngezwecken auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, 16.789 Tonnen (43,3 %) waren zur Kompostierung bestimmt. Bei landschaftsbauliche Maßnahmen, z. B. Rekultivierung, kamen 1.173 Tonnen zum Einsatz (3,0 %) und 4.423 Tonnen (11,4 %) wurden einer sonstigen stofflichen Verwertung (z. B. Vererdung) zugeführt. Mit 17.295 Tonnen wurden knapp ein Drittel (31,3 %) des Klärschlamms verbrannt. Von dem thermisch entsorgten Klärschlamm ging mit 9.507 Tonnen mehr als die Hälfte (55,0 %) in die Monoverbrennung, 35,6 Prozent wurden in Kohlekraftwerken, Zementwerken oder ausgewählten Abfallverbrennungsanlagen mitverbrannt
Für landschaftsbauliche Maßnahmen und Kompostierung kamen mit 17.962 Tonnen 10,0 Prozent weniger Klärschlamm zum Einsatz als 2014. Die thermische Entsorgung war mit 2.557 Tonnen bzw. 17,4 Prozent höher als im Vorjahr.