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Nationale Ressourcenstrategie auch in der Schweiz sinnvoll

Die Schweiz benötigt eine nationale Ressourcenstrategie. Zu diesem Ergebnis ist die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch bei einer Tagung in Bern gekommen. Die Strategie müsste darauf abzielen, weltweit diskriminierungsfreien Zugang zu Ressourcen zu erhalten sowie primäre und sekundäre Ressourcen im eigenen Land besser zu nutzen. Mit Effizienz- und Recyclingvorschriften oder mit Abgaben auf den Umsatz von Rohstoffen könnte der Verbrauch von Rohstoffen gesenkt werden.
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Die Stadt Zürich habe in ihrer Ressourcenstrategie festgelegt, dass sie bei den anstehenden Sanierungen und Neubauten wesentlich mehr Recyclingbaustoffe einsetzen werde, machte die Stiftung an einem Beispiel deutlich.

Auf betrieblicher Ebene gehe es darum, die Verfügbarkeit von Ressourcen als kritische Größe in die Unternehmensstrategie einzubeziehen. Ein Unternehmen könne auf knappe Ressourcen reagieren, indem es Rohstofflieferungen und Preise langfristig absichere, indem es seine Prozesse optimiere und weniger Rohstoffe einsetze oder indem es auf andere Produkte oder Rohstoffe ausweiche.

Verschiedene Länder verfügen heute bereits über umfassende Ressourcenstrategien, so Deutschland, die EU, die USA oder China. Was den Marktzugang für andere Länder betreffe, setzten sie bekanntlich verschiedene Schwerpunkte. Alle Strategien aber beabsichtigten, den Rohstoffverbrauch zu verringern – mit fiskalischen Abgaben sowie mit Forschungs- und Entwicklungsprogrammen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und des Recyclings, führt die Stiftung weiter aus.

Gerade weil die Schweiz kaum über eigene Primärrohstoffe verfüge, sollte sie sich auf strategischer Ebene mit der Sicherung der Ressourcen befasst. Aus Sicht der Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch sind dabei diejenigen Ansätze besonders sinnvoll, die den Einsatz von Primärrohstoffen vermindern. Das entlastet die Umwelt und führt langfristig zu Kostensenkungen bei Unternehmen.

Quelle: Stiftung Pusch, mku

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