Anzeige

Prozess um illegale Entsorgung von Klärschlamm

Vor dem Magdeburger Landgericht ist gestern ein Zivilprozess um illegal entsorgten Kalkschlamm mit einem Vergleich zu Ende gegangen. Eine Entsorgungsfirma soll rund 12.000 Tonnen gefährliche Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt haben. Nach Angaben des Magdeburger Landgerichts zahlt die Entsorgungsfirma rund 250.000 Euro an den Kläger, den Betreiber eines Steinbruchs.
Anzeige

Der Eigentümer des Steinbruchs in Glöthe behauptete laut Gericht, dass die Entsorgungsfirma 2007 bei der Entsorung des Steinbruchs einen Teil der dort gelagerten Kalkschlämme illegal entsorgt habe. Von den entsorgten rund 25.000 Tonnen gefährlicher Abfälle sei fast die Hälfte nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern auf verschiedenen Deponien verteilt worden. Der Kläger hatte zunächst Schadenersatz in Höhe von 700.000 Euro gefordert.

Quelle: Magdeburger Landgericht

Letzte Meldungen

Das RECYCLING magazin berichtet seit über 75 Jahren unabhängig und aktuell über die wirtschaftlichen, politischen und technischen Entwicklungen in der Recycling- und Entsorgungswirtschaft. Ihr Maßstab ist ein qualitativ hochwertiger Journalismus mit allen Facetten einer modernen Berichterstattung. mehr

RECYCLING magazin ist Mitglied bei

© DETAIL Architecture GmbH

Lesen, was die Branche bewegt
Newsletter
Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie einmal wöchentlich den RECYCLING magazin Newsletter.
Registrieren
Ich bin damit einverstanden, dass die DETAIL Architecture GmbH mir regelmäßig individualisierte spannende Neuigkeiten und Veranstaltungen per E-Mail zusendet. Die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten erfolgt entsprechend den Bestimmungen in der Datenschutzerklärung. Ich kann meine Einwilligung gegenüber der DETAIL Architecture GmbH jederzeit widerrufen.
close-link