Wie das Unternehmen heute der Presse mitteilte, führten vor allem zwei Gründe zu der unerwartet positiven Entwicklung. Zum einen waren die Umsatzerlöse gegenüber dem Plan um 421.000 Euro höher, zum anderen wurden rund 91.000 Euro geplante Fördergelder für die Einführung des elektronischen Nachweisverfahrens nicht in Anspruch genommen.
Angesichts der ohnehin positiven Vermögenslage der Gesellschaft konnte das Unternehmen auch im abgelaufenen Geschäftsjahr vollständig auf Fremdmittel verzichten.
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, kann es zwischenzeitlich auf eine fünfzehnjährige erfolgreiche operative Geschäftstätigkeit zurückblicken. Die SAM lenkt und kontrolliert die Sonderabfallströme von, nach und innerhalb von Rheinland-Pfalz und gewährleistet dabei eine flächendeckende Entsorgungssicherheit. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden ihr 1.699.000 Tonnen Sonderabfälle angedient.
Die Gebührensenkungen der letzten Jahre sollen laut SAM das Ergebnis des Jahres 2009 und der Folgejahre nachhaltig negativ beeinflussen. Für das laufende Geschäftsjahr hofft das Unternehmen, die erwarteten negativen Ergebnisse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch die Gewinnvorträge der Vorjahre abzudecken.